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Angst Tag 4

Samstag 12. März 2016Was ich bei der Angst nie verstehen werde, man kommt irgendwie durch den Tag, man kann die Gedanken auch oft zur Seite schieben. Manchmal hat man auch echt gute Tage. Doch dann liegt man abends im Bett und möchte eigentlich nur eins, schlafen!! Aber dann ist sie da, die Angst! Das Herz fängt an zu rasen, man hat das Gefühl ein Elefant sitzt einem auf der Brust. Diese Gefühle habe ich eigentlich nur nachts im Bett. Tagsüber ist es eher dieses "Schwindelgefühl". Ich setze das in Anführungszeichen, weil es eigentlich kein richtiger Schwindel ist. Es dreht sich nichts. Ich kann das auch schwer beschreiben, es ist Angst davor ohnmächtig zu werden. Aber das Gefühl kann ich kaum in Worte fassen, weil ich manchmal selbst garnicht weiss was ich da fühle.Ich bin eigentlich immer noch davon überzeugt das es irgendeine körperliche Ursache für meine Probleme gibt. Ich hab jahrelang immer vermutet es ist die Schilddrüse. Und obwohl meine Blutwerte nicht die besten sind, sind die Ärzte davon überzeugt das meine Schilddrüse völlig in Ordnung ist. Ich persönlich sehe das immer noch sehr skeptisch. Aber was soll ich machen, ich muss es glauben, ob es mir gefällt oder nicht.Natürlich spielt die Psyche eine grosse Rolle, weil irgendwann zweifelt man auch an sich, an seinem Körper, an seinem Verstand. Ich habe mich sehr oft schon selbst angeschrien, das ich mich für diese ganzen scheiss Gedanken hasse. Ja ich hasse mich dafür!!!Und dann gibt es Momente wie ich ihn letzte Nacht erlebt habe: meine kleine Tochter ist 2 Jahre alt und zur Zeit ziemlich heftig erkältet. Letzte Nacht hat sie sehr geweint hatte Fieber, da hab ich sie zu mir ins Bett geholt und als sie da so neben mir lag eng angekuschelt, habe ich ihr über die Wange gestrichen und hab nur eins gefühlt: GLÜCK!! Und mir ging der Gedanke durch den Kopf das es genau das ist was ich will, Glück für meine Töchter! Ich will für meine Töchter leben, sie haben es verdient eine Mutter zu haben die alles für sie geben kann und will!Sie sind mein Ansporn wieder ein normales Leben zu führen. Ich will diesen Mist los werden. Für meine Mädels, aber auch für mich! Weil ich kann jedem der sowas nicht kennt nur sagen, das man darüber nur glücklich und dankbar sein kann. Weil das gönne ich niemandem.
12.3.16 21:30
 
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